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Tod auf Kredit (eBook, ePUB)
10,99 € *
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Célines Sprache übt eine Faszination aus, der man sich nicht entziehen kann. Der junge Ferdinand erlebt um die Jahrhundertwende «fast eine Kindheit» in einer stickigen Pariser Passage, wo die kranke Mutter ein kleines Modegeschäft führt. Der Vater ist ein cholerischer Versicherungsangestellter, der seinen Sohn für einen Versager hält. Als Ferdinand keine Arbeit findet, wird er nach England geschickt. Doch auch dort ist ihm kein Glück beschieden. Zurück in Paris scheint alles verloren, bis ein kleines Wunder geschieht. «Céline ist ein poetischer Filou.» (Verena Auffermann im Focus)

Anbieter: buecher.de
Stand: 21.06.2018
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Vermögensmanagement (eBook, PDF)
99,95 € *
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Dieses Buch wendet sich an Praktiker der vermögensberatenden und vermögensverwaltenden Berufe, Controller, Studenten wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge mit Schwerpunkt Finanzdienstleistung und Risikomanagement, sowie alle Interessenten, die sich umfassend über die unterschiedlichen Berechnungsmethoden und Kennziffern des Kredit- und Kapitalsektors informieren möchten. Pressestimmen: Für Anleger, die sich näher mit der Mathematik der Finanzlage beschäftigen möchten, gibt dieses Buch eine gute Einführung. Es enthält zahlreiche Beispiele mit Anwendungen in Excel. In Rendite und Risiko, F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen GmbH, 2005

Anbieter: buecher.de
Stand: 21.06.2018
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Die Höllenhunde (eBook, ePUB)
2,99 € *
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Vorwort. 2945. Die Welt hat ihren dritten Weltkrieg hinter sich, das Leben der Menschheit hat sich schon lange verändert. Auch die Zahlungsmethode hat sich ebenfalls auf der ganzen Welt geändert, die Währung heißt Kredit, es gibt einen neuen Arbeitsplatz, der die Welt sicherer machen soll die SMP Security-Military-Police auf Deutsch Sicherheits-Militär-Polizei. Die SMP arbeitet für den Staat und für Privatkunden deswegen auch der Name. Die SMP macht Sicherheitsdienst Militär, Polizeiarbeit die Bewaffnung der SMP ist nicht so wie wir sie heute kennen zum Beispiel von der Polizei oder von der Armee, die sind mit der neusten Ausrüstung ausgestattet und haben die neusten Technologien zum Abfangen von Bedrohungen. Doch gibt es eine Bande die Heißen die Höllenhunde und versetzten die Menschen in Angst und Schrecken. Die Zwei SMP Mitarbeiter Kevin, - und Martin, sind seit 3 Jahren im Dienst, die besten Kumpels und ein eingefleischtes Team, sie setzten sich an die Fährte der Höllenhunde und erleben das Grauen.

Anbieter: buecher.de
Stand: 21.06.2018
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Die ganze Geschichte (eBook, ePUB)
19,99 € *
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Als griechischer Finanzminister löste Varoufakis eine der spektakulärsten und kontroversesten Auseinandersetzungen der jüngsten politischen Geschichte aus, als er versuchte, die Beziehung seines Landes mit der EU neu zu verhandeln. Trotz der massenhaften Unterstützung seitens der griechischen Bevölkerung und der bestechend einfachen Logik seiner Argumente ? dass die gigantischen Kredite und die damit verbundene Sparpolitik, die seinem bankrotten Land aufgezwungen wurden, eine zerstörerische Wirkung haben ? hatte Varoufakis nur in einem Erfolg: Europas politisches und mediales Establishment in Rage zu versetzen. Aber die wahre Geschichte der damaligen Geschehnisse ist beinahe unbekannt, weil so vieles in der EU hinter verschlossenen Türen stattfindet. In diesem couragierten Bericht deckt Varoufakis alles auf und erzählt die ganze Geschichte von waghalsiger Politik, von Heuchelei, Betrug und Verrat, die das Establishment in den Grundfesten erschüttern wird. Dieses Buch ist ein Weckruf, die europäische Demokratie zu erneuern, bevor es zu spät ist.

Anbieter: buecher.de
Stand: 21.06.2018
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Die kreative Macht der Maschinen (eBook, ePUB)
18,99 € *
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Leben oder gelebt werden? Immer klügere Algorithmen beeinflussen, wen wir lieben, welche Nachrichten wir lesen und ob wir einen Kredit bekommen. Bilder malen wie Rembrandt, preisgekrönte Romane schreiben oder Musik komponieren ? Algorithmen scheinen einfach alles zu können. Holger Volland beschreibt, wie sich Künstliche Intelligenz bereits in unser Leben und unsere Kultur eingeschlichen hat ? und was das mit uns macht. Sind Algorithmen kreativer als wir? Was können wir sie getrost für uns machen lassen ? und was besser nicht? Wo lauert Gefahr für uns? Anhand vieler Beispiele aus unserem Alltag erklärt er, wo und wie KI uns persönlich betrifft. Er beschreibt, wie sie uns davon abhält, zur Wahlurne zu gehen oder wie sie psychische Krankheiten an der Telefonstimme erkennt. Und genauso entschieden sagt er uns, wo wir auf Kontrolle und Einflussnahme achten müssen ? weil wir nur so selbst über unser zukünftiges Leben bestimmen und Herr im (digitalen) Haus bleiben können.

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Stand: 21.06.2018
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Angriff der Algorithmen (eBook, ePUB)
17,99 € *
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Algorithmen nehmen Einfluss auf unser Leben: Von ihnen hängt es ab, ob man etwa einen Kredit für sein Haus erhält und wie viel man für die Krankenversicherung bezahlt. Cathy O´Neil, ehemalige Hedgefonds-Managerin und heute Big-Data-Whistleblowerin, erklärt, wie Algorithmen in der Theorie objektive Entscheidungen ermöglichen, im wirklichen Leben aber mächtigen Interessen folgen. Algorithmen nehmen Einfluss auf die Politik, gefährden freie Wahlen und manipulieren über soziale Netzwerke sogar die Demokratie. Cathy O´Neils dringlicher Appell zeigt, wie sie Diskriminierung und Ungleichheit verstärken und so zu Waffen werden, die das Fundament unserer Gesellschaft erschüttern.

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Stand: 21.06.2018
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Roter Riesling (eBook, ePUB)
5,99 € *
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Lebenslust und Todesgefahr Karl Petit, Spitzenwinzer aus Mesenich, ist mit der Produktion des ?roten Rieslings? ein Wagnis eingegangen, das ihn an den Rand des Ruins führt. Die Bank will ihm die Kredite kündigen. Da entdeckt er die lange vergessenen Tagebücher seines Ahnherrn Carlo Boffa, der im 19. Jahrhundert als italienischer Wanderarbeiter beim Bau des Kaiser-Wilhelm-Tunnels in Cochem mithalf. Petit zeigt seinen Fund dem Weinjournalisten Boris de Beers, den die Recherche für einen Artikel an die Mosel geführt hat. Boris macht sich gleich an die Übersetzung und liest dort nicht nur Geheimnisvolles über Kisten voller Dynamit und kostbarer Sakralgegenstände, die im Felsenkeller der alten, verlassenen Brauerei am Moselufer versteckt sind, sondern er stößt auch auf das dunkle Geheimnis der Familie. Gemeinsam mit Ispettore Claudio und seiner Freundin Marlene gräbt Boris eifrig weiter in der Vergangenheit.

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Stand: 21.06.2018
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Der Herr auf der Galgenleiter (eBook, ePUB)
2,99 € *
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Elegant gekleidet macht sich Lothar Leichtwag auf den Weg zu seiner Bank. Seit er bei Schwarzseher & Lustig seine winzige Erbschaft angelegt hat, ist er sorgenfrei. Bei den Börsenspekulationen sind es erst ein paar Tausender, die er gewinnt, bald eine Viertelmillionen und daraus werden fünf, dann zehn Millionen. Mit Vergnügen verlässt Leichtwag seine langweilige Stelle als Rechtsanwalt und seine Freundin Grete gleich mit ? das anständige Mädchen will nicht so recht zu seinem neuen Leben passen. Auch heute sind wieder neue Käufe und Verkäufe geplant. Aber dann ist das Bankhaus geschlossen, Lustig hat sich erhängt, Schwarzseher ist mit allem Bargeld und Papieren geflohen. Und Leichtwag? Als ihm in der aufgebrachten Menschenmenge vor der Bank auch noch das Portemonnaie geklaut wird, hat er buchstäblich nichts mehr. Noch nicht einmal Kredit, denn in der Morgenzeitung steht, das auch der bekannte Millionär L. heute sein ganzes Vermögen verloren haben dürfte. Von einer Sekunde auf die andere aus der Gesellschaft ausgestoßen, läuft Leichtwag verzweifelt durch Wien. Wie weit muss er gehen, um an Geld zu kommen? Diebstahl, Zuhälterei, Mord? Maximilian Hugo Bettauer (1872?1925), geboren in Baden bei Wien, war Schriftsteller, Kabarettist (in München bei den ´´Elf Scharfrichtern´´) und Journalist. Er besuchte das Gymnasium zusammen mit Karl Kraus und konvertierte 1890 vom Judentum zum Protestantismus. Nach Arbeitsaufenthalten in Zürich, New York und Berlin kehrte er nach Wien zurück, arbeitete für die ´´Neue Freie Presse´´ und spezialisierte sich auf Romane mit sozial engagierten Themen. Ab 1924 gab er die Zeitschrift ´´Er und Sie, Wochenschrift für Lebenskultur und Ethik´´ heraus, die später unter dem Titel ´´Bettauers Wochenschrift´´ fortgeführt wurde. Das Journal sorgte regelmäßig für Aufruhr ob seiner aufklärerischen und oft auch wohl reißerischen Inhalte. 1922 erschien ´´Die Stadt ohne Juden´´ (1924 verfilmt von H. K. Breslauer mit Hans Moser), 1924 ´´Die freudlose Gasse´´ (1925 verfilmt von G. W. Pabst mit Werner Krauß und Greta Garbo). 1925 wurde Bettauer, lange schon Zielscheibe antisemitischer Hetze, in seinem Büro in der Langen Gasse von einem illegalen NSDAP-Mitglied erschossen.

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Stand: 21.06.2018
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Das Ende der Banken (eBook, ePUB)
21,99 € *
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Vorwort für die deutsche Ausgabe Das Ende der Banken - was heute jeder zweite Fintech-Jungspund verkündet, galt noch als verwegen, als wir vor rund sieben Jahren dieses Buchprojekt in Angriff nahmen. Wie sich die Zeiten doch geändert haben! Der Begriff Fintech, ein Amalgam aus ´´Finanz´´ und ´´Technologie´´, erlebte in den vergangenen Jahren einen rasanten Aufstieg. Mittlerweile wollen selbst Banken nicht mehr so richtig Banken sein. Sie errichten Innovationslabore, werkeln an der Blockchain, und statt des klassischen Bankberaters lassen sie zunehmend Roboter Anlageentscheidungen tätigen. Es scheint, als wäre das Ziel dieses Buches bereits erreicht. Ein Trugschluss. Unsere Kritik ist heute notwendiger denn je. Der Missbrauch der neuen Möglichkeiten, die uns die digitale Revolution bescherte, hat nicht nur die Finanzkrise von 2007/08 verursacht - er ist auch der Hauptgrund dafür, dass wir uns noch immer im Krisenmodus befinden. Lassen Sie sich nicht von der derzeitigen Euphorie wegen Fintech täuschen. Sie birgt große Gefahren - und die Parallelen zu den Ereignissen der Jahrtausendwende sind unübersehbar. Schon vor der Finanzkrise von 2007/08 predigten Finanzexperten den Segen von Informationstechnologien. Nur die Begriffe unterschieden sich: Statt von Finanztechnologie (Fintech) redeten damals alle von Finanzinnovation. Die erste Fintech-Welle, die der Siegeszug der Informationstechnologien ins Finanzwesen gespült hatte, begann in den 1970er- und 1980er-Jahren und endete 2008. Noch bis kurz vor Ausbruch der Krise prognostizierten die Finanzexperten ein goldenes Zeitalter, da durch Finanzinnovationen das Finanzsystem stabiler, effizienter und transparenter werde. Wie wir heute wissen, trat das genaue Gegenteil ein. All diese Finanzinnovationen waren im Verborgenen eng mit den traditionellen Banken verquickt. Finanzielle Risiken wurden nicht auf viele Schultern verteilt, sondern türmten sich außerhalb des Sichtfelds der Aufsichtsbehörden im Bankwesen auf. Der Wirtschaftsboom der 2000er-Jahre entpuppte sich als Blase, und 2008 kam es dann zur Zäsur. Nur dank staatlichen Rettungsaktionen von noch nie dagewesenem Ausmaß konnte das Finanzsystem vor dem totalen Kollaps bewahrt werden. Kurz nach der Finanzkrise rollte die zweite Fintech-Welle an. Dank den Informationstechnologien wurde es möglich, Kredite direkt zu vermitteln. Peer-to-Peer-(P2P)-Kreditvermittler betraten die Bühne. Wieder lautete die Devise, das Finanzsystem stabiler, effizienter und transparenter zu machen. So manches Jungunternehmen gefiel sich schon in der Rolle des Bankenbestatters, nur um sich kurze Zeit später auf dem harten Boden der Tatsachen wiederzufinden. Die grundlegende Finanzarchitektur hat sich nämlich nicht verändert. Deshalb stellten wir schon in der englischen Erstauflage von 2014 klar, dass sich die Probleme im digitalisierten Finanzsystem nicht von alleine lösen würden. In den vergangenen Jahren hat sich diese Vorhersage leider bestätigt. Einst aufstrebende Fintech-Jungunternehmen haben sich längst in Zulieferfirmen für traditionelle Banken verwandelt. Radikal neue Geschäftsmodelle, wie beispielsweise die direkte Kreditvermittlung, treten zunehmend in den Hintergrund. Stattdessen beginnen die Anbieter solcher Leistungen immer enger mit den etablierten Finanzinstitutionen zusammenzuwachsen. Um diese Entwicklungen zu beleuchten, haben wir Kapitel 9 für die deutsche Ausgabe überarbeitet und aktualisiert. Dabei zeigt sich deutlich, dass auch diese Fintech-Welle kein stabileres, effizienteres und transparenteres Finanzsystem hervorbringen wird. Es gibt jedoch Alternativen. Die Digitalisierung birgt in ihrem Kern die Möglichkeit, das Finanzsystem auf sinnvolle Art zu modernisieren. Dafür ist aber eine radikale Kursänderung notwendig. Die Digitalisierung wird unsere Finanzarchitektur weiter untergraben, wenn wir nicht eine grundlegende Anpassung im ´´Betriebssystem unserer Volkswirtschaft´´ vornehmen. Das ist unsere zentrale These, die seit der englischen Erstauflage nichts an Aktualität eingebüßt hat. Vorwort Zahlreiche Bücher geben vor, die Schattenseiten des Bankwesens zu erklären, doch den meisten gelingt es nicht, zum Kern der Sache vorzudringen. Manche Autoren interpretieren die Finanzkrise von 2007/08 als den Versuch habgieriger Banker, unschuldige Witwen und Waisen um ihre Ersparnisse zu bringen. Skandalgeschichten bieten zwar oft eine unterhaltsame Lektüre, doch wer unabänderliche menschliche Eigenschaften für die Quelle allen Übels

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Stand: 21.06.2018
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Rendite machen und Gutes tun? (eBook, PDF)
17,99 € *
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Warum dieses Buch? »Mikrokredite ? die hat doch dieser Inder erfunden, der den Nobelpreis bekommen hat; damit wird armen Frauen geholfen, nicht wahr?« Diesen und ähnlichen Aussagen begegnen wir im Alltag, wenn wir erzählen, dass wir die Struktur und Wirkungsweise der Mikrofinanz untersuchen. Viele Menschen haben von Mikrofinanzen gehört, durch Medienberichte, durch Werbung oder durch ihr Studium ? die meisten nur Gutes. Aber Muhammad Yunus ist kein Inder, sondern kommt aus Bangladesch. Er hat Mikrokredite nicht erfunden, die gab es schon vorher. Und so einfach funktioniert die Hilfe für arme Frauen nun auch nicht. Den großen Aufklärungsbedarf erleben wir täglich. Wir geben diesen Band heraus, um ein Gegengewicht zur nach wie vor dominanten Darstellung der Mikrofinanzindustrie in ihren Werbeprospekten, Hochglanzbroschüren und Präsentationsfilmen zu bieten. Ihr Motto: Rendite machen und Gutes tun ? mit Krediten Hilfe zur Selbsthilfe leisten und so die Armut in der Welt bekämpfen (beispielhaft: FAZ 2008). Glaubt man den Vertretern des Mikrofinanzsektors, so funktioniert das auch ganz gut. Mikrokredite werden als »Impfung gegen Armut« gepriesen, als »Kredite, die Leben verändern«. Es macht wenig Freude, die Story vom Wundermittel zu entzaubern. Zum Beispiel das immer wieder von Muhammad Yunus erzählte und wahrlich schöne Märchen aus Bangladesch: von Sufiya Begum, seiner ersten Kreditnehmerin, die durch einen kleinen Kredit bescheidenen Wohlstand, Selbstständigkeit und eine bessere Zukunft für ihre Kinder erlangte. Dass sie in Wirklichkeit als bettelarme Frau gestorben ist, hören viele gutmeinende und engagierte Menschen nicht gerne (Heinemann 2010). Sie fühlen sich vor den Kopf gestoßen, weil sie bereits Geld an Organisationen gespendet haben, damit diese es an Arme verleihen; weil sie Anteile bei der christlichen Kreditgenossenschaft Oikocredit erworben haben; weil sie sich ganz allgemein für mehr Entwicklungshilfe durch Kleinkredite einsetzen. Es wäre begrüßenswert, wenn mit der Mikrofinanz ein Schlüssel zur Armutslinderung gefunden worden wäre. Aber selbst mit den besten Vorsätzen kann man Schaden anrichten. Und selbst das schönste Märchen wird nicht dadurch wahr, dass man es immer wieder erzählt. Wir haben im Laufe unserer Arbeit auch festgestellt, dass wir mit unserer Skepsis und Kritik nicht allein sind. In diesem Sammelband führen wir einige kritische Perspektiven zusammen: von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die Belege für die Heilsversprechen der Mikrofinanz suchten, aber keine finden konnten; von Journalistinnen und Journalisten, die bei ihren unabhängigen Recherchen Kreditnehmer trafen, die mit dem Rücken zur Wand standen; von Mitarbeitern von Hilfsorganisationen, die von ihren Einsatzorten zurückkehrten und die Überschuldung armer Frauen durch Mikrokredite gesehen hatten. Diese Erkenntnisse aus Wissenschaft, Journalismus und Praxis werden bis heute von vielen Medien ignoriert und von der Mikrofinanzindustrie und ihren Unterstützern in Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft als »einseitig« und »ideologisch motiviert« gebrandmarkt. Einige kritische Studien werden zwar formal zur Kenntnis genommen, anschließend widmet man sich aber wieder dem business as usual. Das hat beispielsweise Maren Duvendack (in diesem Buch) erlebt: Ihr Auftraggeber, das britische Entwicklungshilfeministerium DfID (Department for International Development), versuchte nicht einmal, die Ergebnisse der von ihr mit anderen Wissenschaftlern erstellten Metastudie bekannt zu machen. Diese Metastudie hatte als erste überhaupt alle bisherigen Forschungsarbeiten zu Mikrofinanzen ausgewertet und war zum ernüchternden Schluss gekommen, dass sich kein systematischer Nutzen für die Armen belegen ließ. In anderen Fällen wurden interne Kritiker im Mikrofinanzsektor, die auf Ausbeutung und Täuschung der Armen wie auch der Investoren hinwiesen, von ihren Arbeitgebern kaltgestellt und gefeuert. Dazu zählt Hugh Sinclair, der, so sagt er, die goldene Regel »Kritisiere niemals die Mikrofinanz« brach und 2012 nach Jahren unzähliger wirkungsloser Versuche, den Sektor von innen zu verbessern, mit einem Aussteigerbuch an die Öffentlichkeit ging (Sinclair 2012). Einer wirklichen Auseinandersetzung mit Kritik versucht die PR-Maschine der Mikrofinanz mit hohlen Phrasen auszuweichen ? Selbstmordwellen unter Mikrokreditnehmerinnen und -nehmern sind »unglückliche Einzelfälle«; Zinssätze bis zu 195 Prozent gibt es nur bei »schwarzen Schafen«; absichtliche

Anbieter: buecher.de
Stand: 21.06.2018
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