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Kredit und Vertrauen als Buch von
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Kredit und Vertrauen:Band 2 der reihe Wirtschaft und Kutur im Gespräch

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: 23.03.2018
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Das Versprechen des Geldes - Eine Praxistheorie...
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Ein Missverständnis über den Charakter des Geldes führt zu den Schwierigkeiten der Sozialwissenschaften, die Transformationen des Kapitalismus der Gegenwart und vor allem die exponentielle Vermehrung der globalen Geldmengen in den letzten vierzig Jahren theoretisch aufzuarbeiten. Hartnäckig hält sich die Lehrmeinung, Geld sei eine besonders wertvolle Tauschware, nicht viel anders als ein Haus oder ein Automobil. Tatsächlich aber ist Geld keine Ware, sondern ein Kredit - ein Zahlungsversprechen. Eine Theorie des Geldes muss sich deswegen empirisch mit den strukturellen Bedingungen der Kreditvergabe privater Banken auseinandersetzen. Die vorliegende Studie korrigiert den geläufigen Irrtum, private Banken würden Spareinlagen ihrer Kunden oder von der Zentralbank bereitgestellte Reserven lediglich verteilen. Tatsächlich schaffen Banken durch Kreditvergabe Guthaben, mit anderen Worten: Sie kreieren neues Geld aus dem Nichts. Das bedeutet, sie sind nicht von knappen Ressourcen und damit letztendlich auch im engeren Sinne nicht von ökonomischen Bedingungen abhängig. Alles Geld ist heute Kredit und muss deswegen als paraökonomische Struktur im Kapitalismus der Gegenwart verstanden werden. Diese paraökonomische Verfassung des Kreditsystems fordert, die distributionslogische Perspektive zugunsten eines beziehungstheoretischen Blicks aufzugeben. Kredite sind Zahlungsversprechen, Beziehungen also, denen sowohl Gelingen als auch Scheitern inhärent sind. Zahlungsversprechen sind deswegen auf Vertrauen angewiesen, nicht als persönliche Haltung verstanden, sondern als Interdependenzen innerhalb sozialer Arrangements. Aaron Sahr beleuchtet die Funktionsweise der Kreditpraxis als Verschränkung von Vertrauensbekundungen und Misstrauensmanifestationen und reflektiert dabei den Siegeszug von Derivaten ebenso wie die Bedeutung von Schattenbankstrukturen, die Rolle der Ratingagenturen und algorithmisierter Risikokalkulation sowie den Rückzug administrativer Regularien. Aaron Sahr, Dr. rer. pol., ist Philosoph und Soziologe; Wissenschaftler am Hamburger Institut für Sozialforschung. Seine Forschungsschwerpunkte sind: ökonomische und soziologische Geldtheorien, das Banken - und Kreditsystem, Praxistheorien, internationale Buchhaltungsstandards und die Strukturen und Theorien des Finanzkapitalismus.

Anbieter: ciando eBooks
Stand: 07.11.2017
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Ein Missverständnis über den Charakter des Geldes führt zu den Schwierigkeiten der Sozialwissenschaften, die Transformationen des Kapitalismus der Gegenwart und vor allem die exponentielle Vermehrung der globalen Geldmengen in den letzten vierzig Jahren theoretisch aufzuarbeiten. Hartnäckig hält sich die Lehrmeinung, Geld sei eine besonders wertvolle Tauschware, nicht viel anders als ein Haus oder ein Automobil. Tatsächlich aber ist Geld keine Ware, sondern ein Kredit - ein Zahlungsversprechen. Eine Theorie des Geldes muss sich deswegen empirisch mit den strukturellen Bedingungen der Kreditvergabe privater Banken auseinandersetzen. Die vorliegende Studie korrigiert den geläufigen Irrtum, private Banken würden Spareinlagen ihrer Kunden oder von der Zentralbank bereitgestellte Reserven lediglich verteilen. Tatsächlich schaffen Banken durch Kreditvergabe Guthaben, mit anderen Worten: Sie kreieren neues Geld aus dem Nichts. Das bedeutet, sie sind nicht von knappen Ressourcen und damit letztendlich auch im engeren Sinne nicht von ökonomischen Bedingungen abhängig. Alles Geld ist heute Kredit und muss deswegen als paraökonomische Struktur im Kapitalismus der Gegenwart verstanden werden. Diese paraökonomische Verfassung des Kreditsystems fordert, die distributionslogische Perspektive zugunsten eines beziehungstheoretischen Blicks aufzugeben. Kredite sind Zahlungsversprechen, Beziehungen also, denen sowohl Gelingen als auch Scheitern inhärent sind. Zahlungsversprechen sind deswegen auf Vertrauen angewiesen, nicht als persönliche Haltung verstanden, sondern als Interdependenzen innerhalb sozialer Arrangements. Aaron Sahr beleuchtet die Funktionsweise der Kreditpraxis als Verschränkung von Vertrauensbekundungen und Misstrauensmanifestationen und reflektiert dabei den Siegeszug von Derivaten ebenso wie die Bedeutung von Schattenbankstrukturen, die Rolle der Ratingagenturen und algorithmisierter Risikokalkulation sowie den Rückzug administrativer Regularien. Aaron Sahr, Dr. rer. pol., ist Philosoph und Soziologe; Wissenschaftler am Hamburger Institut für Sozialforschung. Seine Forschungsschwerpunkte sind: ökonomische und soziologische Geldtheorien, das Banken - und Kreditsystem, Praxistheorien, internationale Buchhaltungsstandards und die Strukturen und Theorien des Finanzkapitalismus.

Anbieter: ciando eBooks
Stand: 07.11.2017
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Die Rote Meile - Verratenes Vertrauen
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Tänzerin Nadja ist der neue Star des Candy-Clubs. Yvonne freundet sich mit ihr an. Was sie nicht weiß: Die Russin wird von ihrem Landsmann Igor erpresst, der ihr eine Aufenthaltsgenehmigung verschafft hatte. Nadja soll für ihn den Safe des Clubs knacken... Gitti und Pietje übernehmen unterdessen den ´Curry-Palace´ und bauen ihn mit Hilfe eines Kredits von Annette um zum ´Scharfen Eck´ ...

Anbieter: Maxdome
Stand: 03.04.2018
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loslabern
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Beck wurde rausgeschmissen am Schwielowsee, in Cern wurde der Teilchenbeschleuniger angestellt, und nachdem Damien Hirst in London seine Sensationsauktion glücklich (111 Millionen Pfund Erlös) hinter sich gebracht hatte, kollabierten noch am selben Tag in New York die in die dortigen Feuchtbiotope und Felsen hinein errichteten Banken: Lehman, Goldman, Partners und Konsorten. Das Wort Rettungsschirm kam auf, die Dinger wurden aufgespannt, die Kredite trotzdem immer fauler. Kreditkrise, Staatskrise, Vertrauen weg, Derivate angeblich hochspekulativ usw. Frage an den Staat: Hast du mal ein paar Millliarden? Herr Ackermann, Herr Mehdorn, der Schwarze Schwan im Herbst 2008; September, Oktober, November. Ja: Wie war das gleich noch mal gewesen? Wie hat sich das angefühlt? Loslabern erzählt in drei Kapiteln (1. Reise; 2. Herbstempfang 2008; 3. Der Jüngling) verschiedene Geschichten aus dieser grandios durchgeknallten Zeit. Das Ende vom Anfang des neuen Jahrtausends war plötzlich da.

Anbieter: buecher.de
Stand: 19.04.2018
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´´Das können wir hier nicht leisten´´. Wie Grun...
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Zwei erfahrene Pädagogen beschreiben das Leben und Lernen in ihrer Klasse, die freien Arbeitsphasen, das Entdecken der Kinder, die gemeinsamen Waldgänge. Es geht um den ´´sozialen Kredit´´, den jedes Kind hat. Hier liest man von ernsthaft in ihre Arbeit versunkenen Kindern, die Vertrauen gefunden haben. Wie dies gelingen kann und welche Aussonderungsmechanismen Schulen zu überwinden haben, wird ausführlich dargestellt. Das Buch bietet Hilfen und ist eine Kraftquelle, Unterricht zu verändern. Es ist eine Fundgrube für alle Pädagogen und ermutigt, leichthändig den eigenen Unterricht für das Leben zu öffnen. Faszinierende Fotos von Donata Wenders lenken den Blick auf die Würde der Kinder und Erwachsenen. Die Autoren haben Interviews geführt mit den bekannten Integrationspädagogen Georg Feuser (Zürich), Hans Wocken (Hamburg), Tony Booth (Cambridge), Inses Boban (Halle), Vicky Branco (Toronto) und Simone Seitz (Bremen). Sie geben Lehrkräften neue Perspektiven, ihren eigenen Unterricht zu betrachten.

Anbieter: buecher.de
Stand: 05.04.2018
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Darstellung der Net Stable Funding Ratio gemäß ...
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Vor der Finanzkrise, ab dem Jahr 2007, wurde die Liquiditätsfristentransformation von einigen Banken im Vertrauen darauf, sich am Interbankenmarkt jederzeit kostengünstig refinanzieren zu können, exzessiv durchgeführt. Die Hypo Real Estate (HRE)-Tochter Depfa konnte ihre kurzfristigen Kredite aufgrund einer Vertrauenskrise am Geldmarkt nicht zurückzahlen und musste vom Staat gerettet werden. Das Beispiel der HRE hatte der Bankenaufsicht verdeutlicht, dass hier ein massives Risiko in einigen Bankbilanzen besteht. Die Reaktion des Basler Ausschusses auf das zu hohe strukturelle Liquiditätsrisiko einiger Banken war die im Rahmen von Basel III initiierte Net Stable Funding Ratio (NSFR). Seit Ende 2017 finden die Verhandlungen zwischen EU-Kommission, EU-Rat und EU-Parlament über die exakte Ausgestaltung der NSFR im Rahmen der Sondierungen zur Capital Requirements Regulation II (CRR-II) statt. Voraussichtlich wird die Kennzahl ab 2019 bzw. 2020 von allen europäischen Banken und Sparkassen einzuhalten sein. Eine Umsetzung der NSFR entsprechend des Entwurfs zur CRR-II würde die Hauptertragssäulen der deutschen Sparkassen belasten, da Erlöseinbußen und Kostensteigerungen zu erwarten sind. Dies gilt einerseits, weil die strukturelle Liquiditätskennzahl die Notwendigkeit schafft, im vermehrten Umfang minderrentable hochliquide Assets auf der Aktivseite zu halten. Andererseits, weil sie eine stabilere, langfristigere und damit meist auch teurere Refinanzierung auf der Passivseite erfordert. Zudem wird durch die NSFR die Funktion der Liquiditätsfristentransformation eingeschränkt und somit auch die Fristentransformationserträge reduziert. Längerfristige Aktiva erfordern mehr stabile Refinanzierungsmittel. Oder anders formuliert, sofern nicht ausreichend stabile Refinanzierungsmittel vorhanden sind, ist die Vergabe von längerfristigen Krediten eingeschränkt. Die im Rahmen des Studiums zum MBA an der Hochschule Koblenz erstellte Masterthesis stellt die NSFR gemäß des Entwurfs zur CRR II detailliert dar und untersucht die Auswirkungen einer verbindlichen NSFR auf deutsche Sparkassen sowie potentielle NSFR-Steuerungsmaßnahmen. Hierfür erfolgte eine umfangreiche empirische Untersuchung mittels problemzentrierter Interviews deutscher Sparkassen. Aus den gewonnen Erkenntnissen wurden anschließend sechs konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet. Die Arbeit wurde mit der Note 1,0 bewertet. Stefan Kuhlmey arbeitet seit 2012 in der strategischen Liquiditätsrisikosteuerung einer großen deutschen Sparkasse. Zu den Kernaufgaben zählt die optimale Ausrichtung der Sparkasse auf die aufsichtlichen Vorgaben aus Basel III, wie beispielsweise die LCR und die NSFR. Stefan Kuhlmey ist gelernter Bankkaufmann und diplomierter Bankbetriebswirt. Mit dieser Masterthesis hat er das Studium zum Master of Business Administration (MBA) abgeschlossen.

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Stand: 23.01.2018
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Aufgaben und Funktionen von Business Angels im ...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 2,0, Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten (Fachbereich Betriebswirtschaft, Lehrstuhl für Bank-, Finanz- und Investitionswirtschaft), Veranstaltung: Seminar zur Bankwirtschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Unternehmen die bereits am Markt etabliert sind, deren Marken und Produkte sich gut verkaufen, gelingt es meist sich über den Weg der Innenfinanzierung, also durch erwirtschafteten Gewinn bzw. Cashflow die finanzielle Zukunft zu sichern. Für außergewöhnliche Investitionen stellen ihnen Banken Kredite zur Verfügung, oder sie können sich am Kapitalmarkt durch verschiedene Finanzierungsinstrumente die benötigte Liquidität beschaffen (Außenfinanzierung). Sie haben Sicherheiten oder der Markterfolg der letzten Jahre gibt ihren Geldgebern das nötige Vertrauen um Finanzmittel zur Verfügung stellen zu können. Bei Existenzgründern oder jungen innovativen Unternehmen mit kapitalintensiven Investitionen sind die Eigenmittelquellen aufgrund hoher Forschungs- und Entwicklungskosten meist schnell erschöpft. Sie haben dann in der Regel Probleme, Kapital für diese mit hohem Risiko behafteten Vorhaben und Projekte zu akquirieren. Meist verfügen Gesellschafter oder Unternehmensgründer über zu wenig Sicherheiten. Die Risiken, Erfolgs- und Wachstumschancen sind bei innovativen Produkten oder Verfahren sehr schwer zu beurteilen. Wenn ihnen die institutionellen Investoren (z.B.: Banken, Unternehmen) daher keine Kredite gewähren wollen oder dürfen, müssen sie sich anderweitig über Wagniskapital- bzw. Venture Capital Gesellschaften oder private Geldgeber wie zum Beispiel ?Business Angels? finanzieren. [...]

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Stand: 05.04.2018
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Verliebt in einen Balkanboy
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Dies ist die Geschichte einer großen Liebe zwischen einem serbisch-stämmigen Österreicher und einer in Wien geborenen, weltfremden, blonden Ärztin. Die Geschichte ist wahr und sie ist traurig. Dabei spielt es keine Rolle, wer aus welchem Land stammt. Bedeutend ist nur die Tatsache, dass die Liebe Menschen blind macht und sie vergessen lässt, wer und was sie sind, sie dem Partner total vertrauen und dabei in finanzielle und emotionale Fallen tappen, die sie mehr als alt aussehen lassen. Wenn eine Frau für den geliebten Mann, der noch dazu verheiratet ist und vier Kinder hat, einen Kredit aufnimmt. Denn man zahlt noch ein paar sehr lange Jahre den Preis dafür. Was tut man nicht alles im Namen der Liebe! Man glaubt, vertraut, vergibt, beschenkt. Frauen sehen die Gefahren und wollen es besser machen. Sie scheitern. Sie scheitern deshalb, weil das Alpha-Gen ihnen den Wind aus den Segeln nimmt. Das Gen, das den meisten deutschstämmigen Männern offensichtlich fehlt. Frauen wollen immer echte Arschlöcher. Keine will das Weichei, das gerne weint und zum Röntgen geführt werden muss, wenn es sich den kleinen Finger verstaucht hat. Frauen wollen Kerle mit Achselschweiß, die eine Waschmaschine in der linken Hand balancieren können, während sie dabei lässig eine qualmende Kippe im Mundwinkel hängen haben und mit der anderen Hand zischend eine Dose Cola-Rum öffnen, oder ein Rudel wilder Wölfe durch bloße Blicke von der Familie fernhalten, während sie im Geländewagen durch die Wildnis preschen und dabei aussehen wie Johnny Weissmüller oder George Clooney. Das sind Tatsachen. Wir leben zwar im 21. Jahrhundert, genetisch befinden wir uns aber immer noch in der Steinzeit. Darum leiden Frauen im Namen der Liebe. So lange, bis sie die Wolfsfrau in sich erwecken. Oder diese von selbst erwacht ... Bela Ferenz Wolf ist Tierarzt, Journalist und Autor. Von Dr. Wolf bereits veröffentlichte Bücher: Tipps vom Hundedoktor Tipps vom Katzendoktor Ist Ihr Hund hochsensibel? Infos unter www.tierarzt-wien.com

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Stand: 07.11.2017
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Die Haftung von Ratingagenturen
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Jura - Sonstiges, Note: 13, Humboldt-Universität zu Berlin (Juristische Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Ratingagenturen als Akteure im internationalen Finanzsystem sind seit der letzten Finanzkrise verstärkt in den Blickpunkt von Öffentlichkeit und Politik gerückt. Sie werden von vielen als Hauptschuldige für die Finanzkrise, wie auch für die europäische Staatsschuldenkrise angesehen. Jedenfalls spielen die Ratingagenturen eine herausragende Rolle in der Finanzwelt, sie werden gar als private Wächter der Kreditmärkte bezeichnet, da ihrem Urteil für den faktischen Zugang zu den Finanzmärkten erhebliche Bedeutung zukommt. Gleiches gilt für das Aufsichtsrecht. Entscheidend in Hinblick auf eine eventuelle Haftung ist, dass sich häufig die Zinsen für Kredite oder Wertpapiere am Rating orientieren. Aufgrund des daraus resultierenden Einflusses auf die Praxis an den internationalen Finanzmärkten, stellt sich neben den vieldiskutierten Fragen nach einer zukünftigen effektiven Regulierung und Überwachung sowie der Rolle als Marktkontrollinstanz auch jene nach der Haftbarmachung der Agenturen für eventuelles Fehlverhalten. Diese soll Thema der vorliegenden Arbeit sein. Die Frage der Haftung hat verschiedene Aspekte. Zunächst ist zwischen der Haftung gegenüber dem bewerteten Emittenten und jener gegenüber den auf das Rating vertrauenden Anlegern zu unterscheiden. Für die Haftungsgrundlagen nach deutschem Recht wird diese in den Abschnitten B.I. und B.II. dargestellt. Anschließend sollen unter B.III. die Durchsetzung dieser Ansprüche und die Probleme, welche sich hierbei ergeben, thematisiert werden. Um von diesen Schwierigkeiten abzuhelfen wurde mit Art. 35a der Rating-VO eine eigene europäische Haftungsnorm geschaffen, diese wird in Abschnitt C. aufgegriffen. Abschließend soll in Abschnitt D. noch ein kurzer Blick auf die Lage andernorts in der Welt, insbesondere in den USA, geworfen werden, bevor ein Fazit gezogen werden kann.

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Stand: 07.11.2017
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