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Das Versprechen des Geldes - Eine Praxistheorie...
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Ein Missverständnis über den Charakter des Geldes führt zu den Schwierigkeiten der Sozialwissenschaften, die Transformationen des Kapitalismus der Gegenwart und vor allem die exponentielle Vermehrung der globalen Geldmengen in den letzten vierzig Jahren theoretisch aufzuarbeiten. Hartnäckig hält sich die Lehrmeinung, Geld sei eine besonders wertvolle Tauschware, nicht viel anders als ein Haus oder ein Automobil. Tatsächlich aber ist Geld keine Ware, sondern ein Kredit - ein Zahlungsversprechen. Eine Theorie des Geldes muss sich deswegen empirisch mit den strukturellen Bedingungen der Kreditvergabe privater Banken auseinandersetzen. Die vorliegende Studie korrigiert den geläufigen Irrtum, private Banken würden Spareinlagen ihrer Kunden oder von der Zentralbank bereitgestellte Reserven lediglich verteilen. Tatsächlich schaffen Banken durch Kreditvergabe Guthaben, mit anderen Worten: Sie kreieren neues Geld aus dem Nichts. Das bedeutet, sie sind nicht von knappen Ressourcen und damit letztendlich auch im engeren Sinne nicht von ökonomischen Bedingungen abhängig. Alles Geld ist heute Kredit und muss deswegen als paraökonomische Struktur im Kapitalismus der Gegenwart verstanden werden. Diese paraökonomische Verfassung des Kreditsystems fordert, die distributionslogische Perspektive zugunsten eines beziehungstheoretischen Blicks aufzugeben. Kredite sind Zahlungsversprechen, Beziehungen also, denen sowohl Gelingen als auch Scheitern inhärent sind. Zahlungsversprechen sind deswegen auf Vertrauen angewiesen, nicht als persönliche Haltung verstanden, sondern als Interdependenzen innerhalb sozialer Arrangements. Aaron Sahr beleuchtet die Funktionsweise der Kreditpraxis als Verschränkung von Vertrauensbekundungen und Misstrauensmanifestationen und reflektiert dabei den Siegeszug von Derivaten ebenso wie die Bedeutung von Schattenbankstrukturen, die Rolle der Ratingagenturen und algorithmisierter Risikokalkulation sowie den Rückzug administrativer Regularien. Aaron Sahr, Dr. rer. pol., ist Philosoph und Soziologe; Wissenschaftler am Hamburger Institut für Sozialforschung. Seine Forschungsschwerpunkte sind: ökonomische und soziologische Geldtheorien, das Banken - und Kreditsystem, Praxistheorien, internationale Buchhaltungsstandards und die Strukturen und Theorien des Finanzkapitalismus.

Anbieter: ciando eBooks
Stand: 07.11.2017
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Ein Missverständnis über den Charakter des Geldes führt zu den Schwierigkeiten der Sozialwissenschaften, die Transformationen des Kapitalismus der Gegenwart und vor allem die exponentielle Vermehrung der globalen Geldmengen in den letzten vierzig Jahren theoretisch aufzuarbeiten. Hartnäckig hält sich die Lehrmeinung, Geld sei eine besonders wertvolle Tauschware, nicht viel anders als ein Haus oder ein Automobil. Tatsächlich aber ist Geld keine Ware, sondern ein Kredit - ein Zahlungsversprechen. Eine Theorie des Geldes muss sich deswegen empirisch mit den strukturellen Bedingungen der Kreditvergabe privater Banken auseinandersetzen. Die vorliegende Studie korrigiert den geläufigen Irrtum, private Banken würden Spareinlagen ihrer Kunden oder von der Zentralbank bereitgestellte Reserven lediglich verteilen. Tatsächlich schaffen Banken durch Kreditvergabe Guthaben, mit anderen Worten: Sie kreieren neues Geld aus dem Nichts. Das bedeutet, sie sind nicht von knappen Ressourcen und damit letztendlich auch im engeren Sinne nicht von ökonomischen Bedingungen abhängig. Alles Geld ist heute Kredit und muss deswegen als paraökonomische Struktur im Kapitalismus der Gegenwart verstanden werden. Diese paraökonomische Verfassung des Kreditsystems fordert, die distributionslogische Perspektive zugunsten eines beziehungstheoretischen Blicks aufzugeben. Kredite sind Zahlungsversprechen, Beziehungen also, denen sowohl Gelingen als auch Scheitern inhärent sind. Zahlungsversprechen sind deswegen auf Vertrauen angewiesen, nicht als persönliche Haltung verstanden, sondern als Interdependenzen innerhalb sozialer Arrangements. Aaron Sahr beleuchtet die Funktionsweise der Kreditpraxis als Verschränkung von Vertrauensbekundungen und Misstrauensmanifestationen und reflektiert dabei den Siegeszug von Derivaten ebenso wie die Bedeutung von Schattenbankstrukturen, die Rolle der Ratingagenturen und algorithmisierter Risikokalkulation sowie den Rückzug administrativer Regularien. Aaron Sahr, Dr. rer. pol., ist Philosoph und Soziologe; Wissenschaftler am Hamburger Institut für Sozialforschung. Seine Forschungsschwerpunkte sind: ökonomische und soziologische Geldtheorien, das Banken - und Kreditsystem, Praxistheorien, internationale Buchhaltungsstandards und die Strukturen und Theorien des Finanzkapitalismus.

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Darstellung der Net Stable Funding Ratio gemäß ...
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Vor der Finanzkrise, ab dem Jahr 2007, wurde die Liquiditätsfristentransformation von einigen Banken im Vertrauen darauf, sich am Interbankenmarkt jederzeit kostengünstig refinanzieren zu können, exzessiv durchgeführt. Die Hypo Real Estate (HRE)-Tochter Depfa konnte ihre kurzfristigen Kredite aufgrund einer Vertrauenskrise am Geldmarkt nicht zurückzahlen und musste vom Staat gerettet werden. Das Beispiel der HRE hatte der Bankenaufsicht verdeutlicht, dass hier ein massives Risiko in einigen Bankbilanzen besteht. Die Reaktion des Basler Ausschusses auf das zu hohe strukturelle Liquiditätsrisiko einiger Banken war die im Rahmen von Basel III initiierte Net Stable Funding Ratio (NSFR). Seit Ende 2017 finden die Verhandlungen zwischen EU-Kommission, EU-Rat und EU-Parlament über die exakte Ausgestaltung der NSFR im Rahmen der Sondierungen zur Capital Requirements Regulation II (CRR-II) statt. Voraussichtlich wird die Kennzahl ab 2019 bzw. 2020 von allen europäischen Banken und Sparkassen einzuhalten sein. Eine Umsetzung der NSFR entsprechend des Entwurfs zur CRR-II würde die Hauptertragssäulen der deutschen Sparkassen belasten, da Erlöseinbußen und Kostensteigerungen zu erwarten sind. Dies gilt einerseits, weil die strukturelle Liquiditätskennzahl die Notwendigkeit schafft, im vermehrten Umfang minderrentable hochliquide Assets auf der Aktivseite zu halten. Andererseits, weil sie eine stabilere, langfristigere und damit meist auch teurere Refinanzierung auf der Passivseite erfordert. Zudem wird durch die NSFR die Funktion der Liquiditätsfristentransformation eingeschränkt und somit auch die Fristentransformationserträge reduziert. Längerfristige Aktiva erfordern mehr stabile Refinanzierungsmittel. Oder anders formuliert, sofern nicht ausreichend stabile Refinanzierungsmittel vorhanden sind, ist die Vergabe von längerfristigen Krediten eingeschränkt. Die im Rahmen des Studiums zum MBA an der Hochschule Koblenz erstellte Masterthesis stellt die NSFR gemäß des Entwurfs zur CRR II detailliert dar und untersucht die Auswirkungen einer verbindlichen NSFR auf deutsche Sparkassen sowie potentielle NSFR-Steuerungsmaßnahmen. Hierfür erfolgte eine umfangreiche empirische Untersuchung mittels problemzentrierter Interviews deutscher Sparkassen. Aus den gewonnen Erkenntnissen wurden anschließend sechs konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet. Die Arbeit wurde mit der Note 1,0 bewertet. Stefan Kuhlmey arbeitet seit 2012 in der strategischen Liquiditätsrisikosteuerung einer großen deutschen Sparkasse. Zu den Kernaufgaben zählt die optimale Ausrichtung der Sparkasse auf die aufsichtlichen Vorgaben aus Basel III, wie beispielsweise die LCR und die NSFR. Stefan Kuhlmey ist gelernter Bankkaufmann und diplomierter Bankbetriebswirt. Mit dieser Masterthesis hat er das Studium zum Master of Business Administration (MBA) abgeschlossen.

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Stand: 23.01.2018
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Verliebt in einen Balkanboy
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Dies ist die Geschichte einer großen Liebe zwischen einem serbisch-stämmigen Österreicher und einer in Wien geborenen, weltfremden, blonden Ärztin. Die Geschichte ist wahr und sie ist traurig. Dabei spielt es keine Rolle, wer aus welchem Land stammt. Bedeutend ist nur die Tatsache, dass die Liebe Menschen blind macht und sie vergessen lässt, wer und was sie sind, sie dem Partner total vertrauen und dabei in finanzielle und emotionale Fallen tappen, die sie mehr als alt aussehen lassen. Wenn eine Frau für den geliebten Mann, der noch dazu verheiratet ist und vier Kinder hat, einen Kredit aufnimmt. Denn man zahlt noch ein paar sehr lange Jahre den Preis dafür. Was tut man nicht alles im Namen der Liebe! Man glaubt, vertraut, vergibt, beschenkt. Frauen sehen die Gefahren und wollen es besser machen. Sie scheitern. Sie scheitern deshalb, weil das Alpha-Gen ihnen den Wind aus den Segeln nimmt. Das Gen, das den meisten deutschstämmigen Männern offensichtlich fehlt. Frauen wollen immer echte Arschlöcher. Keine will das Weichei, das gerne weint und zum Röntgen geführt werden muss, wenn es sich den kleinen Finger verstaucht hat. Frauen wollen Kerle mit Achselschweiß, die eine Waschmaschine in der linken Hand balancieren können, während sie dabei lässig eine qualmende Kippe im Mundwinkel hängen haben und mit der anderen Hand zischend eine Dose Cola-Rum öffnen, oder ein Rudel wilder Wölfe durch bloße Blicke von der Familie fernhalten, während sie im Geländewagen durch die Wildnis preschen und dabei aussehen wie Johnny Weissmüller oder George Clooney. Das sind Tatsachen. Wir leben zwar im 21. Jahrhundert, genetisch befinden wir uns aber immer noch in der Steinzeit. Darum leiden Frauen im Namen der Liebe. So lange, bis sie die Wolfsfrau in sich erwecken. Oder diese von selbst erwacht ... Bela Ferenz Wolf ist Tierarzt, Journalist und Autor. Von Dr. Wolf bereits veröffentlichte Bücher: Tipps vom Hundedoktor Tipps vom Katzendoktor Ist Ihr Hund hochsensibel? Infos unter www.tierarzt-wien.com

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Stand: 07.11.2017
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Optionen bewerten mithilfe des Black-Scholes-Mo...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,0, FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Siegen früher Fachhochschule (FOM Hochschule für Oekonomie & Management), Veranstaltung: Investition und Finanzierung, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Kundenwunsch nach Flexibilität bei Finanzprodukten nimmt stetig zu. Aufgrund des von der Europäischen Zentralbank vorgegebenen niedrigen Zinsniveaus sind Darlehen und Kredite bei privaten Sparern beliebt. Doch auch institutionelle Anleger setzen immer weniger auf Anleihen und fokussieren sich mehr auf Aktien. Seit Jahren befinden sich auch alternative Anlagen im Aufschwung, wie die Umfrage Mercer European Asset Allocation Survey 2017 zeigt. Optionen auf Aktienindizes bieten die Möglichkeit mit relativ wenig Einsatz hohe Gewinne zu erzielen. Die Finanzkrise im Jahr 2007 zeigt, dass dies in Verbindung mit einem hohen Risiko steht. Um eine Optionsbewertung durchzuführen wird das Black-Scholes-Modell verwendet, dessen Anwendung in den 70er Jahren zu einem Aufschwung an den Kapitalmärkten führte. Problematisch anzusehen ist, dass die Anleger dieser Bewertung vertrauen und somit das Restrisiko, welches durch dieses Modell entsteht, aufgrund der Einfachheit eingegangen wird. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass das Black-Scholes-Modell Risiken nicht eliminiert, sondern quantifiziert. Es gilt herauszufinden wie Optionspreise, basierend auf dem Black-Scholes-Modell zu bewerten sind. Weiterhin ist kritisch zu hinterfragen, ob die Ergebnisse des Modells in der Praxis valide sind. Die Ergebnisse werden im weiteren Verlauf dieser Arbeit untersucht. KDK Automotive GmbH, Lennestadt Cost Estimator ?Vorkalkulation von Projekten ?Ermittlung von Herstellkosten ?Kalkulation der Material-, Prozess- und Gemeinkosten ?Optimierung der Kalkulationen ?Erstellung von Nachkalkulationen ?Kostenanalyse und Abschätzung der Entwicklungskosten sowie Anlagen- und Werkzeuginvestitionen ?Vorbereitung und Durchführung der Präsentationen von Analyseergebnissen bei Kunden ?Unterstützung der Geschäftsführung in Make-or-Buy-Entscheidungen ?Soll / Ist - Vergleichsanalyse ?Eigenverantwortliche Durchführung von verschiedenen Projekten KDK Automotive GmbH, Lennestadt Ausbildung zum Industriekaufmann ?Finanz- und Rechnungswesen ?Vertrieb und Marketing ?Beschaffung und Logistik ?Personalwesen und allgemeine Verwaltung ?Arbeitsvorbereitung Produktion Studium / Ausbildung Abend- & Wochenendstudium - Bachelor of Arts, Siegen Universität: FOM Hochschule für Ökonomie & Management Studienrichtung: Business Administration Bisheriger Notendurchschnitt: 1,9 Ausbildung zum Industriekaufmann, Lennestadt Unternehmen: KDK Automotive GmbH Prüfungsthema: Angebotserstellung (Schwerpunkt Kalkulation) Vollzeitlehrgang Fremdsprachenkorrespondent, Iserlohn Sprachschule: Inlingua Sprachschule Iserlohn Module: Business Englisch, Spanisch, Wirtschaft, Politik Schulbildung Fachhochschulreife Schule: Rivius Gymnasium, Attendorn Leistungsfächer: Englisch, Erdkunde Weiterbildung Fachseminar Haufe Akademie: Professionelles Angebotsmanagement KMK-Fremdsprachenzertifikat ?KMK-Stufe III (Referenzrahmen B2)

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Stand: 02.01.2018
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Die Haftung von Ratingagenturen
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Jura - Sonstiges, Note: 13, Humboldt-Universität zu Berlin (Juristische Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Ratingagenturen als Akteure im internationalen Finanzsystem sind seit der letzten Finanzkrise verstärkt in den Blickpunkt von Öffentlichkeit und Politik gerückt. Sie werden von vielen als Hauptschuldige für die Finanzkrise, wie auch für die europäische Staatsschuldenkrise angesehen. Jedenfalls spielen die Ratingagenturen eine herausragende Rolle in der Finanzwelt, sie werden gar als private Wächter der Kreditmärkte bezeichnet, da ihrem Urteil für den faktischen Zugang zu den Finanzmärkten erhebliche Bedeutung zukommt. Gleiches gilt für das Aufsichtsrecht. Entscheidend in Hinblick auf eine eventuelle Haftung ist, dass sich häufig die Zinsen für Kredite oder Wertpapiere am Rating orientieren. Aufgrund des daraus resultierenden Einflusses auf die Praxis an den internationalen Finanzmärkten, stellt sich neben den vieldiskutierten Fragen nach einer zukünftigen effektiven Regulierung und Überwachung sowie der Rolle als Marktkontrollinstanz auch jene nach der Haftbarmachung der Agenturen für eventuelles Fehlverhalten. Diese soll Thema der vorliegenden Arbeit sein. Die Frage der Haftung hat verschiedene Aspekte. Zunächst ist zwischen der Haftung gegenüber dem bewerteten Emittenten und jener gegenüber den auf das Rating vertrauenden Anlegern zu unterscheiden. Für die Haftungsgrundlagen nach deutschem Recht wird diese in den Abschnitten B.I. und B.II. dargestellt. Anschließend sollen unter B.III. die Durchsetzung dieser Ansprüche und die Probleme, welche sich hierbei ergeben, thematisiert werden. Um von diesen Schwierigkeiten abzuhelfen wurde mit Art. 35a der Rating-VO eine eigene europäische Haftungsnorm geschaffen, diese wird in Abschnitt C. aufgegriffen. Abschließend soll in Abschnitt D. noch ein kurzer Blick auf die Lage andernorts in der Welt, insbesondere in den USA, geworfen werden, bevor ein Fazit gezogen werden kann.

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Stand: 07.11.2017
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